So arbeiten Sie motiviert und konzentriert im Home Office


Als Selbstständige arbeite ich seit mehr als 25 Jahren im Home Office: Hier ein paar praxiserprobte Tipps für Ihren Alltag.


Feste Arbeitszeiten

Zuerst war es der Mittagsschlaf meiner Tochter, der mir feste Arbeitszeiten vorgegeben hat und die sind für mich auch heute relevant. Die Entscheidung: Wann sitzt Du spätestens am Schreibtisch? An normalen Tagen zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr. Um 10:30 Uhr gibt es eine Kaffeepause und gegen 12:30 und 13:00 Uhr ist Mittagszeit, mindestens eine Stunde. Essen zubereiten und ein Powernap. Feierabend zwischen 17:00 und 18:30 Uhr.


Bewegung

Statt zur Arbeit zu fahren, investiere ich die Zeit mindestens dreimal in der Woche in Bewegung: Yoga oder eine Sporteinheit mit meiner Fitnessfee.


Bürogestaltung

Das Büro ist ein separater Raum mit der notwendigen Ausstattung: Schreibtisch, Telefon, PC, Bücher- und Aktenschrank, einem superguten Stuhl (keine Rückenbeschwerden) und Personal Kanban Board. Zum Abschalten: ein Sofa und mein Buddha, sowie ein Teppich und zwei Bilder. Wohnlich und klar in Farben und Formen, kein Schnickschnack – das Signal: hier wird gearbeitet!


Kleidung

So wie ich am Schreibtisch sitze, könnte ich jederzeit aus dem Haus gehen. Arbeiten im Schlaf- oder Jogginganzug kommt vielleicht in 1 Prozent der Fälle vor. Die äußere Form (Kleidung) unterstützt mich bei meiner inneren Haltung (Ich arbeite!) – ganz einfach. Mein einziges Zugeständnis, ich trage keine Straßenschuhe.


Achtung Ablenkung

„Ich könnte doch gerade schnell … nein, könntest Du nicht!“ Egal, ob kurz Blumen auf dem Balkon gießen, Waschmaschine anstellen oder Wäsche aufhängen. Alles keine wirklich guten Ideen, da es Ablenkungen von Wesentlichen sind und Sie sich nach der Unterbrechung erst wieder einarbeiten müssen. Unser Gehirn braucht angeblich 15 Minuten, um wieder voll im Thema zu sein. Wäsche vor Arbeitsbeginn in die Maschine und aufhängen in der Mittagspause – o.k.!


Es klingelt an der Tür, was würde passieren, wenn Sie jetzt im Büro wären? Genau! Es sei denn, Sie erwarten eine Lieferung.

Vermeiden Sie so gut wie möglich selbstgemachte und fremdbestimmte Unterbrechungen.


Motivieren mit Tageszielen

Erstellen Sie sich für jeden Arbeitstag einen Tagesplan, was will ich heute erreichen? Was sind meine Ziele? Was muss ich dafür heute tun, damit ich sie erreiche? Was kann ich heute tun, damit die nächsten Tage gut laufen? Welche Abgabetermine habe ich? Womit will ich heute anfangen, damit es rechtzeitig ohne Stress fertig wird? Jede abgeschlossene Aufgabe, jedes erreichte Tagesziel führen übrigens zu einer Dopamin-Ausschüttung, die wiederum zu Ihrem Wohlgefühl beiträgt.


Fast selbstredend, dass sie Prioritäten setzen und einhalten. Ein Personal Kanban Board kann Sie hierbei unterstützen. So haben Sie alles vor Augen und kennen den aktuellen Status. Siehe auch Blogartikel 8 Selbstversuch Personal Kanban.


Kontakt zur Außenwelt

Telefonate mit Kunden und Kollegen sorgen dafür, dass der Kontakt zur Außenwelt bestehen bleibt und der Anschluss nicht verloren geht. Empfehlenswert ist es auch, mal im Café zu arbeiten oder den Rechner mit auf den Balkon zu nehmen. Solange Sie dort genauso konzentriert arbeiten können, prima. Ich habe es auch schon erlebt, dass eine veränderte Arbeitsumgebung zu ganz anderen Gedanken und Ideen führt.


Zu guter Letzt gehe ich einmal täglich raus, in der dunklen Jahreszeit vorzugsweise in der Mittagspause zum frische Luft und Tageslicht tanken.


Sie haben manchmal gar keine Lust.? O.K., nehmen Sie es wahr und setzen Sie sich an den Schreibtisch, einfach anfangen, ohne groß darüber nachzudenken, hilft! Ich kenne das aus eigner Erfahrung.


… und machen Sie sich ab und zu bewusst, welche Vorteile das Arbeiten im Home Office hat., warum? … Sie wissen schon was ich meine



Kategorie: Blogs von Ulrike Regenscheidt 4. Oktober 2018

Schlagwörter: Aufmerksamkeit Erfolgstagebuch innerer Dialog mentales Training

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